Freitag, 20. April 2018

Das Licht in der dunklen Stunde

Das Licht in der dunklen Stunde

Eine tiefe Dunkelheit legt sich über mich.
Ich glaube, dass meine Welt zerbricht.
Ich sehe überhaupt kein Licht.
Wann endlich wieder Hoffnung in Sicht?

Ich bin gefangen im Labyrinth.
Die Wände bestehen aus Sorgen.
Gibt es noch einen Morgen?
Ich will, dass alle schwere Last zerinnt.

Ich rufe zu dir aus diesem kalten Gebiet.
Du lässt nicht zu, dass mein Herz erfriert.
Du lässt mich wieder geradeaus sehen.
Durch deine Kraft kann ich wieder stehen.

Gelobt seist du, großer und allmächtiger Gott.
In alle Ewigkeiten ist deine Name geheiligt
und du hast meine Dankbarkeit zu aller Zeit. 


Samstag, 11. November 2017

Das Kerzenlicht

Das Kerzenlicht

Die Kerze gibt zwar ein kleines Licht,
auch wenn alles in Dunkelheit zerbricht.
Die Kerze spendet sogar Wärme,
aber reicht oft nicht in weite Ferne.

Häufig kommen ganz viele frostige Gegenwinde,
damit das Kerzenlicht schnell verschwinde. 
Ohne ihr Leuchten bin ich blind
und irre umher als elternloses Kind.

Ich sehe am Horizont ein großes Feuer.
Auf den ersten Blick ist es mir nicht geheuer,
aber es möchte mein Kerzenlicht neu entzünden.
Letztlich sollte es mir nur eine helle Zeit ankünden.

 

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Licht am Horizont

Licht am Horizont

Vergangen ist nun der dunkle Tag,
an dem Finsternis über mir lag.
Ich weiß nicht, wie lange ich es ertrag'.
Viel zu hart war dieser Schlag.

Kalte Winde durchwehen mein Herz.
Begraben liegt es unter Schmerz.
Zu schwer wird diese Last.
Ich bin jetzt nur ein morscher Ast.

Am Himmelsende sehe ich Licht,
was meine Mauern in mir durchbricht.
Ich spüre wieder die wärmende Geborgenheit.
Ich bin befreit aus der Kälte der Verlorenheit.

Deine Fackeln des Glaubens widerstehen jedem Wind, 
denn ich bin dein für immer geliebtes Kind.
Großer Gott, dir gilt mein ganzer Dank.
Meine Seele preist dich mit Freudengesang. 
 

Mittwoch, 12. Juni 2013

Nachruf für meine liebe Patentante

In stiller Trauer sowie auch in der Gewissheit, dass du nun bei GOTT bist, nehmen wir von dir Abschied und danken dir für die schönen Momente, die wir mit dir teilen durfte. Du bleibst nach wie vor ein wertvoller Teil unsrer Erinnerungen und lebst ebenso noch in unsren Herzen weiter, wo du immer deinen unersetzlichen Platz haben wirst. In der Seele sowie im Herzen sind wir tief miteinander verbunden. Wir danken dir für alles, was du uns gegeben hast, wo du uns bereicherst hast und für uns da warst. Mögest du nun in GOTTES liebender Hand ruhen und seine grenzenlose heilende Liebe um deiner Seele spüren. GOTTES bedingungslose Barmherzigkeit möge dich deiner Seele annehmen.

Allmächtiger Vater im Himmel, erlöse meine liebe Großtante und schenke ihr ewigen Frieden. Sie ist dein.
Amen.

Sonntag, 24. März 2013

Du bist wertvoll und angenommen



Du bist wertvoll und angenommen

Sie stellen mich an den Pranger der Schuld.
In ihrem Herzen gibt es alles andere als Geduld.
Niedergedrückt werde ich auf meine Schattenseiten.
Seht ihr mich etwa dadurch nicht leiden?

Mit Gewalt eingestochen wurde auf mein Herz.
Ihr seid blind für meinen grausamen Schmerz.
Ihr seid blind für eure eigenen Übertretungen.
Ihr habt nicht übrig für eine Spur Vergebung.

Die Tür verschließt ihr mir zum Licht.
Ihr freut euch, dass in mir alles zerbricht.
Ihr schickt mich lieber in die Kälte
und bleibt bei aller Strenge Härte.

Oh heiliger Vater im Himmel,
du siehst mich als dein geliebtes Kind.
Du nimmst deine Geschöpfe, wie sie sind.
Deine allerhöchste Liebe befreit von aller Sünd.  

Montag, 4. Februar 2013

von Gott gewollt

Von Gott gewollt

Kritische Worte sind spitze Messer.
Meine Seele beginnt zu bluten.
Davon wird es nicht besser.
Gehöre ich noch zu den Guten? 

Verwundet laufe ich aus diesem Kreuzfeuer.
Glaubst du, dass mich dieses Blei läutert?
Es ist nur meiner Selbstachtung Räuber.
Sie wieder zu haben, wird teuer.

Gelähmt liege ich nun in diesem kalten Regen.
  Was wird mir jetzt Halt sowie Kraft geben?
Da sehe ich dieses wärmende Licht
was meine innere Finsternis zerbricht.

 Nur du kannst mich nur richten, oh Schöpfer dieser Welt.
Für dich bin ich mehr wert als alles Geld.
Von dir, großer Gott, bin ich gewollt.
Du machst mich viel schöner als Gold.

Du gehst in meine geschundene Seele,
und nimmst mir, womit ich mich quäle.
Du machst, dass ich die Sonne wieder sehe
wie auch, dass ich mich nicht aufgebe.
 
 
 
 
   
  

Dienstag, 22. Januar 2013

"Wer zu mir kommt, den ich werde nicht hinausstoßen."



Der evangelische Prediger Wilhelm Busch war als junger Mann Offizier im Ersten Weltkrieg und führte zuvor ein lasterhaftes Leben. Sein Nebenmann wurde von Kugeln des Gegners tödlich getroffen und er erkannte, wie zerbrechlich das Leben ist.  Da hörte er Jesu Wort: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ Hört genau hin: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ Er ging damals in ein zerschossenes französisches Bauernhaus, wo noch ein Raum ganz war. Er schloss sich ein und kniete nieder. Er sprach: „Herr Jesus, ich habe gemerkt, dass du lebst und mein Erretter bist.“

Im Jes 45,22 steht verfasst:  Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, aller Welt Enden; denn ich bin Gott und sonst keiner mehr.“ Ich habe in den letzten Monaten viele interessante Gespräche mit Christen aus Rostock und einigen aus Mecklenburg-Vorpommern geführt, ob in persönlicher oder digitaler Form. Es waren wirklich tiefgründige Konversationen, die sich über Stunden in die Länge zogen sowie die wahre Heilskraft Gottes bezeugten.

Wir sprachen über die unterschiedlichsten Erfahrungen, die die eigene Welt nur noch grau und klein werden lassen. Es sind allesamt Negativerfahrungen, welche die eigene Seele wie Glas zerbrechen lassen, jedes einzelne geäußerte Wort deiner Mitmenschen wie Stiche spitzer Messer wirken lassen, uns selbst nicht akzeptieren lassen und dessen Schmerzen uns dermaßen niederzerren lassen. Sie fühlten sich von niemandem mehr verstanden, so dass sie glaubten, nicht mehr Teil dieser Welt zu sein.  

„Tief und niedergeschlagen, bedrückt und den Tränen nahe, so rufe ich zu dir und habe nur den einen Wunsch, dass du mich hörst. Gott! Dass du nicht so ferne bleibst meinen Klagen, dass du mir das Gefühl nimmst, allem schutzlos ausgeliefert zu sein, dass du mir gnädig bist so, wie ich vor dir stehe, das ist alles, worauf ich hoffe;  dass meine Seele Trost findet,  Nähe spürt und ein helfendes Wort, danach sehnt sich meine Seele, vom Abend bis zum Morgen. Aus der Tiefe rufe ich , Gott, zu dir: Erbarme dich meiner!“  (Psalm 130 nach Klaus Bastian) 

Sie haben durch diese schlechten Erfahrungen, die wie tonnenschwere Lasten wirkten, zu Gott gefunden, weil ihnen die Lasten genommen worden sind und sie sich davon befreit fühlten. Sie empfanden wieder schöne Gefühle wie Freude, Glück oder Zufriedenheit. Sie beschrieben es oft wie ein Frühlingsanfang nach einem langen Winter oder einen Sonnenaufgang nach einer dunklen bitterkalten Nacht. Sie sahen wieder Licht in ihrem Leben, woran sie schon längst nicht mehr glaubten.

Sorgen, Ängste, Zweifel und Frustrationen sind Gefühle, die zum Leben dazugehören, aber sie können einen dermaßen verbittern lassen. Gott möchte nicht, dass wir uns davon zerfressen lassen und sie unser Leben bestimmen. Jeder Mensch ist zum Leben bestimmt und  Gottes Wille ist es, dass das Leben für einen jeden von uns gelingt. Jeder erfahrene Abwertung, Kränkung, Verletzung oder, was euch auch immer runterzieht wie Treibsand, könnt ihr Gott anvertrauen, dass er diese Wunden auf eurem Herzen heilen wird. Seine Tür steht für jeden von uns offen, aber durchgehen musst du selbst.

Ich wünsche Gottes Segen und alles erdenklich Gute.